Stoßwellentherapie

Stoßwellentherapie
verständlich erklärt.

Was ist eine
Stoßwellentherapie?

Bei der Stoßwellentherapie werden Schalldruckwellen von außen auf die zu behandelnde Körperstelle gerichtet. Die Anwendung erfolgt gezielt dort, wo Beschwerden oder Reizzustände bestehen.

Die Stoßwellen können in Gewebe wie Muskeln, Sehnen und Bänder eindringen. Ziel ist es, die betroffene Region zu behandeln und körpereigene Reparaturprozesse sowie die lokale Durchblutung anzuregen.

Die Behandlung erfolgt ambulant in der Praxis und wird individuell auf den jeweiligen Befund abgestimmt.

Wann kann Stoßwellentherapie
infrage kommen?

Die Stoßwellentherapie kann bei unterschiedlichen Beschwerden an Sehnen, Muskeln und gelenknahen Strukturen besprochen werden. Ob die Behandlung im Einzelfall geeignet ist, hängt von der Diagnose, der Beschwerdedauer und der betroffenen Körperregion ab.

Wie läuft die
Stoßwellentherapie ab?

Schritt 1

Ärztliche Untersuchung

Zunächst werden die Beschwerden, die klinische Untersuchung und vorhandene Befunde berücksichtigt. Dabei wird geprüft, ob eine Stoßwellentherapie grundsätzlich infrage kommt.

Schritt 2

Festlegung der Behandlung

Anschließend werden die Behandlungsform, die Dauer, die Intensität und die zu behandelnde Körperregion festgelegt.

Schritt 3

Vorbereitung der Anwendung

Vor Beginn wird ein Gel auf die Schallsonde beziehungsweise das Gelpad aufgetragen. Dadurch können die Stoßwellen besser übertragen werden.

Schritt 4

Gezielte Anwendung

Die Schallsonde wird auf die betroffene Körperstelle geführt. Die Behandlung orientiert sich an der Beschwerderegion und am individuellen Empfinden.

Welche Wirkung
kann Stoßwellentherapie unterstützen?

Stoßwellen werden gezielt auf die betroffene Körperstelle übertragen. Sie können in Gewebe wie Muskeln, Sehnen und Bänder eindringen und dort mechanische Reize setzen.

Die Behandlung kann dazu beitragen, körpereigene Reparaturprozesse und die lokale Durchblutung anzuregen. Außerdem wird die Stoßwellentherapie bei bestimmten Reizzuständen, Verkalkungen, Muskelverhärtungen oder Sehnenbeschwerden eingesetzt.

Welche Wirkung im Einzelfall zu erwarten ist, hängt vom Befund, der betroffenen Struktur und der individuellen Ausgangssituation ab.

Besonderheiten
der Stoßwellentherapie

Von außen angewendet

Die Stoßwellentherapie erfolgt außerhalb des Körpers. Es ist kein operativer Eingriff erforderlich.

Gezielte Anwendung

Die Behandlung wird auf die betroffene Körperstelle ausgerichtet und an den jeweiligen Befund angepasst.

Ambulante Durchführung

Die Stoßwellentherapie wird ambulant in der Praxis durchgeführt.

Ergänzende Behandlungs-
möglichkeit

Das Verfahren kann als ergänzende Option im Rahmen der konservativen orthopädischen Behandlung besprochen werden.

Hinweis zur Kostenübernahme

Die Stoßwellentherapie zählt häufig zu den individuellen Gesundheitsleistungen. Das bedeutet, dass die Kosten je nach Diagnose und Krankenkasse nicht oder nicht vollständig übernommen werden.

Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie Informationen zum Ablauf, zu den Kosten und zu möglichen Alternativen. Die Entscheidung für oder gegen die Behandlung erfolgt nach ärztlicher Aufklärung.

Häufige Fragen
zur Stoßwellentherapie

1. Was ist eine Stoßwellentherapie?

Die Stoßwellentherapie ist ein nicht operatives Verfahren, bei dem Schalldruckwellen von außen auf eine betroffene Körperstelle gerichtet werden.

Sie kann zum Beispiel bei Beschwerden an Schulter, Ellenbogen, Knie, Achillessehne, Ferse, Hüfte oder Muskulatur besprochen werden.

Nein. Die Stoßwellentherapie wird von außen angewendet und erfordert keinen operativen Eingriff.

In der Regel ist keine Anästhesie erforderlich. Die Behandlung wird ambulant durchgeführt.

Die Kostenübernahme hängt von der Diagnose und der jeweiligen Krankenkasse ab. Vor Beginn wird die Kostenfrage besprochen.

Stoßwellentherapie ärztlich abklären lassen

Ob die Stoßwellentherapie bei Ihren Beschwerden infrage kommt, kann nur nach Untersuchung und ärztlicher Einschätzung beurteilt werden. Vereinbaren Sie einen Termin, um passende Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.