Hyaluronsäure-Therapie

Hyaluronsäure-Therapie
verständlich erklärt.

Was ist eine
Hyaluronsäure-Therapie?

Hyaluronsäure kommt natürlicherweise im menschlichen Körper vor. In den Gelenken ist sie Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Dort unterstützt sie die Schmierfähigkeit des Gelenks und trägt dazu bei, Stöße abzufedern.
Bei Gelenkverschleiß kann sich die Qualität der Gelenkflüssigkeit verändern. Dadurch kann die Beweglichkeit eingeschränkt sein und es können Beschwerden entstehen.
Bei der Hyaluronsäure-Therapie wird Hyaluronsäure direkt in den Gelenkspalt eingebracht. Ob diese Behandlung im Einzelfall geeignet ist, wird nach Untersuchung und ärztlicher Einschätzung entschieden.

Wann kann Hyaluronsäure-Therapie
infrage kommen?

Die Hyaluronsäure-Therapie kann bei Gelenkverschleiß und Arthrosebeschwerden besprochen werden. Ob die Behandlung im Einzelfall geeignet ist, hängt von der Diagnose, dem Stadium der Veränderung und der betroffenen Körperregion ab.

Wie läuft die
Hyaluronsäure-Therapie ab?

Schritt 1

Ärztliche Untersuchung

Zunächst werden die Beschwerden, die klinische Untersuchung und vorhandene Befunde berücksichtigt. Dabei wird geprüft, ob ein Gelenkverschleiß oder eine Arthrose vorliegt.

Schritt 2

Beurteilung des Gelenks

Anschließend wird beurteilt, welches Gelenk betroffen ist und ob eine Hyaluronsäure-Therapie zur individuellen Beschwerdesituation passt.

Schritt 3

Aufklärung und Entscheidung

Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie Informationen zum Ablauf, zu den Kosten und zu möglichen Alternativen.

Schritt 4

Gezielte Injektion

Die Hyaluronsäure wird direkt in den Gelenkspalt eingebracht. Die Anwendung erfolgt gezielt am betroffenen Gelenk.

Welche Wirkung
kann Hyaluronsäure-Therapie unterstützen?

Hyaluronsäure besitzt schmierende und stoßdämpfende Eigenschaften. Im Gelenk kann sie dazu beitragen, die Gleitfähigkeit zu verbessern und die mechanische Belastung auf die Gelenkflächen zu reduzieren.
Bei Gelenkverschleiß oder Arthrosebeschwerden kann die Therapie eingesetzt werden, um die Gelenkfunktion zu unterstützen und Beschwerden im Rahmen eines konservativen Behandlungskonzepts zu behandeln.
Welche Wirkung im Einzelfall zu erwarten ist, hängt vom betroffenen Gelenk, dem Ausmaß des Gelenkverschleißes und der individuellen Ausgangssituation ab.

Besonderheiten
der Hyaluronsäure-Therapie

Bestandteil der Gelenkflüssigkeit

Hyaluronsäure kommt natürlicherweise in der Gelenkflüssigkeit vor und unterstützt dort die Schmierfähigkeit des Gelenks.

Direkte Anwendung im Gelenk

Die Hyaluronsäure wird gezielt in den Gelenkspalt eingebracht.

Bei verschiedenen Gelenken möglich

Die Behandlung kann unter anderem bei Knie, Hüfte, Schulter und kleineren Gelenken besprochen werden.

Ergänzende Behandlungs-
möglichkeit

Die Hyaluronsäure-Therapie kann als ergänzende Option im Rahmen der konservativen orthopädischen Behandlung eingeordnet werden.

Hinweis zur Kostenübernahme

Die Hyaluronsäure-Therapie ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht übernommen und sind vollständig selbst zu tragen.

Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie Informationen zum Ablauf, zu den Kosten und zu möglichen Alternativen. Die Entscheidung für oder gegen die Behandlung erfolgt nach ärztlicher Aufklärung.

Häufige Fragen
zur Hyaluronsäure-Therapie

1. Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des Körpers. In den Gelenken ist sie Teil der Gelenkflüssigkeit und unterstützt die Schmierfähigkeit.

Die Behandlung kann bei Gelenkverschleiß und Arthrosebeschwerden besprochen werden, zum Beispiel an Knie, Hüfte oder Schulter.

Die Hyaluronsäure wird gezielt in den Gelenkspalt eingebracht.

Nein. Es handelt sich um eine Injektionsbehandlung ohne operativen Eingriff.

Die Hyaluronsäure-Therapie zählt in der Regel zu den individuellen Gesundheitsleistungen. Ob eine Kostenübernahme möglich ist, sollte vor Beginn der Behandlung geklärt werden.

Hyaluronsäure-Therapie ärztlich abklären lassen

Die Hyaluronsäure-Therapie gehört zu den individuellen Gesundheitsleistungen. Das bedeutet, dass die Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie Informationen zum Ablauf, zu den Kosten und zu möglichen Alternativen. Die Entscheidung für oder gegen die Behandlung erfolgt nach ärztlicher Aufklärung.