PRP-Therapie

PRP-Therapie
verständlich erklärt.

Was ist eine
PRP-Therapie?

PRP steht für plättchenreiches Plasma. Dabei wird eine kleine Menge Blut entnommen und anschließend aufbereitet. Ziel ist es, den Anteil der Blutplättchen im Plasma zu konzentrieren.

Das gewonnene Plasma wird anschließend gezielt in das betroffene Gewebe injiziert. Die Blutplättchen enthalten Wachstumsfaktoren, die körpereigene Regenerationsprozesse unterstützen können.

Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant und wird individuell auf den jeweiligen Befund abgestimmt.

Wann kann PRP
infrage kommen?

Die PRP-Therapie kann bei unterschiedlichen Beschwerden des Bewegungsapparates besprochen werden. Dazu zählen vor allem Beschwerden an Gelenken, Sehnen, Bändern und Muskulatur.

Ob die Behandlung im Einzelfall geeignet ist, hängt von der Diagnose, dem Beschwerdebild und den persönlichen Voraussetzungen ab.

Wie läuft die
PRP-Therapie ab?

Schritt 1

Ärztliche Untersuchung

Zunächst werden die Beschwerden, die klinische Untersuchung und vorhandene Befunde berücksichtigt. Dabei wird geprüft, ob eine PRP-Therapie grundsätzlich infrage kommt.

Schritt 2

Blutentnahme

Für die Behandlung wird eine kleine Menge Blut entnommen. Dieses Blut bildet die Grundlage für die Gewinnung des plättchenreichen Plasmas.

Schritt 3

Aufbereitung

Das entnommene Blut wird in einer Zentrifuge aufbereitet. Dabei werden die Bestandteile getrennt und das plättchenreiche Plasma gewonnen.

Schritt 4

Gezielte Injektion

Das aufbereitete Plasma wird anschließend gezielt in das betroffene Gewebe injiziert. Die Anwendung erfolgt ambulant.

Welche Wirkung
kann PRP unterstützen?

Plättchenreiches Plasma enthält körpereigene Bestandteile, die an Reparatur- und Regenerationsprozessen beteiligt sind. Dazu gehören unter anderem Wachstumsfaktoren, die bei der Geweberegeneration eine Rolle spielen können.

Die PRP-Therapie kann regenerative Prozesse unterstützen und wird bei bestimmten Beschwerden an Gelenken, Sehnen, Bändern oder Muskulatur eingesetzt.

Welche Wirkung im Einzelfall zu erwarten ist, hängt vom Befund, der betroffenen Struktur und der individuellen Ausgangssituation ab.

Besonderheiten
des Verfahrens

Körpereigenes Material

Bei der PRP-Therapie wird körpereigenes Plasma verwendet. Es kommen keine körperfremden Wirkstoffe zum Einsatz.

Ambulante Durchführung

Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant in der Praxis.

Minimalinvasives Verfahren

Die PRP-Therapie kommt ohne operativen Eingriff aus. Das aufbereitete Plasma wird gezielt injiziert.

Ergänzende Behandlungs-
möglichkeit

PRP kann als ergänzende Therapieoption besprochen werden, wenn sie zum Befund und zur Beschwerdesituation passt.

Hinweis zur Kostenübernahme

Die PRP-Therapie gehört in der Regel zu den individuellen Gesundheitsleistungen. Das bedeutet, dass die Kosten meist nicht oder nicht vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie Informationen zum Ablauf, zu den Kosten und zu möglichen Alternativen. Die Entscheidung für oder gegen die Behandlung erfolgt nach ärztlicher Aufklärung.

Häufige Fragen
zur PRP-Therapie

1. Was bedeutet PRP?

PRP steht für plättchenreiches Plasma. Es wird aus einer kleinen Menge körpereigenem Blut gewonnen und anschließend aufbereitet.

Injiziert wird aufbereitetes körpereigenes Plasma, das einen erhöhten Anteil an Blutplättchen enthält.

Nein. Die PRP-Therapie ist ein minimalinvasives Verfahren ohne operativen Eingriff.

PRP kann bei bestimmten Beschwerden an Gelenken, Sehnen, Bändern oder Muskulatur besprochen werden. Dazu zählen unter anderem Beschwerden an Schulter, Ellenbogen, Knie, Hüfte, Rücken, Hand oder Sprunggelenk.

Die PRP-Therapie zählt in der Regel zu den individuellen Gesundheitsleistungen. Ob eine Kostenübernahme möglich ist, sollte vor Beginn der Behandlung geklärt werden.

PRP-Therapie ärztlich abklären lassen

Ob die PRP-Therapie bei Ihren Beschwerden infrage kommt, kann nur nach Untersuchung und ärztlicher Einschätzung beurteilt werden. Vereinbaren Sie einen Termin, um passende Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.